Berliner hausgemacht (ohne Fritteuse)
Wenn ich an Fastnacht denke, kommen mir neben Masken, Verkleiden, buntes Treiben, „Guggen”-Musik natürlich die noch warmen Berliner in den Sinn, die unsere Dorfbäckerei um die Fastnachtszeit immer draussen frittierte und man das heisse Öl schon weitem roch, die einem aber den Bauch herrlich wärmten in der Winterkälte. Da ich keine Fritteuse besitze und auch nie gedenke, eine anzuschaffen, entwickelte ich diese Ofen-Berliner. Mal was anderes – für eine etwas leichtere Fastnachtszeit!
250g Weissmehl
1/2 KL Salz
1 EL Zucker
1 P. Hefe trocken
40g Butter
1,5 dl Milch
1 Eiweiss
4 KL Marmelade
2 EL Raps- oder Olivenöl
Mehl, Salz, Zucker, Trockenhefe in einer grossen Schüssel vermischen. In einer Pfanne die Butter sanft schmelzen. Die Milch dazu giessen, so dass das Gemisch etwa körperwarm ist. In der Mitte des Mehls eine Mulde bilden und die Milchbutter hinein giessen. Von der Mitte aus mit dem Mehl vermischen. Zu einem weichen Teig zusammenkneten (5-10 Minuten). Für ca. 1 Stunde an einem warmen Ort zugedeckt ruhen lassen.
Den Ofen 200°C vorheizen. Den Teig ca. 1 cm dick auswallen und mit einem Glas oder einem Ausstecher 8 Rondellen ausstanzen. 4 davon mit dem Eiweiss anstreichen und je einen gehäuften KL einer eher festen Marmelade draufsetzen. Die weiteren 4 Rondellen ebenfalls mit dem Eiweiss bestreichen und dann wie einen Deckel auf die Teigrondellen mit der Marmelade setzen. Nur am Rand leicht andrücken. Auf ein mit einem Backpapier belegtes Blech setzen und mit Raps- oder Olivenöl bestreichen. Backen: 15 Minuten, danach umkehren, nochmals mit etwas Öl bepinseln und nochmals 5 Minuten weiterbacken. 5-10 Minuten auskühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und warm servieren.