Kokoskuchen
Dieser Kuchen erobert die Herzen aller Kokosfans und somit meiner ganzen Familie. Der Kuchen enthält relativ wenig Fett und ist trotzdem herrlich feucht. Durch seine buttrige Kokos-„Kappe“ glaubt man beim Geniessen kaum, dass der eigentliche Kuchen keine Butter enthält. Hier in Anadalusien ist es üblich, Kuchen und Cakes mit Olivenöl herzustellen, was besser für den Cholesterinspiegel ist und ebenfalls herrlich schmeckt, auch wenn man sich zuerst mit dem Gedanken anfreunden muss. Einfach darauf achten, dass man ein nicht zu kräftiges, also eher ein mildes Öl verwendet. (Die Schweizer Alternative dazu wäre biologisches Rapsöl).
1 Tasse Weissmehl
1/3 Tasse Vollkornmehl (am besten Dinkel)
2 KL Backpulver (phosphatfrei)
1/2 Tasse Fruchtzucker
2/3 Tasse Milch
1/4 Tasse Olivenöl (mild)
1 Ei
2 EL Vanillezucker (siehe “Tipps und Tricks”)
Für die Kokos-„Kappe“
1/4 Tasse Vollzucker
2 EL Butter, weich
1 EL Milch
1/2 Tasse Kokosflocken
Den Ofen auf 180°C vorheizen. In einer Schüssel Mehl, Backpulver und Zucker vermischen. In der Mitte eine Mulde machen und die restlichen Zutaten in die Mitte geben. Sofort gut von der Mitte her umrühren bis eine glatte Kuchenmasse entstanden ist. Eine Cakeform oder kleine Springform ausbuttern und mit Mehl bestäuben. Die Kuchenmasse einfüllen und den Kuchen 25-30 Minuten auf der unteren Rille bei Unter- und Oberhitze backen. Danach die Temperatur auf 250°C erhöhen und die Grill-Funktion aktivieren. Während der Kuchenbackzeit die restlichen Zutaten in einer kleinen Schüssel zusammenkneten. Danach gleich auf den heissen Kuchen streichen und diesen nochmals für 5 Minuten zurück in den Ofen schieben. 10 Minuten auskühlen lassen, danach aus der Form nehmen und entweder ganz erkalten lassen oder noch lauwarm geniessen.