Meine “Gritibänzli”

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Jetzt ist wieder „Bänzli“-Zeit! In der Schweiz schauen dem Passanten diese lustigen Brot-Männer aus fast jeder Bäckerei entgegen, verlocken zum reinbeissen. Schon als Kind liebte ich diese leckeren Gesellen und wir durften diese in Mamis Backstube sehr kreativ gestalten. Nun sind meine Jungs an der Reihe und auch sie kneten bereits freudig mit. Da jedoch die Weihnachtszeit mit viel Süssem auffährt, mach ich als Basis einen salzigen Zopfteig. Dazu passen meiner Ansicht auch die obligaten „Schöggeli“ des Klausentellers besser!

250g Weissmehl

1/2 KL Salz

10g Frischhefe

50g Butter

3 dl Milch

1 Eigelb, zum bestreichen

Einige Weinbeeren, Nüsse oder Sultaninen zum verzieren

Die Butter in einer kleinen Pfanne auf niedrigem Feuer schmelzen. Das Mehl mit dem Salz in einer Schüssel vermischen. Die Hefe in ein Glas zerbröseln und beiseite stellen. Sobald die Butter geschmolzen ist, die Milch zufügen und mit dem Finger prüfen, ob das Gemisch lauwarm ist. (Darf nicht 40°C überschreiten). Einen kleinen Teil des Milch-Butter-Gemischs zur Hefe zufügen bis diese bedeckt ist. Etwas umrühren, damit sich die Hefe darin auflöst. In das Mehl eine Mulde machen und die restlichen Zutaten (ausser dem Eigelb, Nüssen etc.) beifügen. Gut durchmischen und danach kräftig kneten für ca. 10 Minuten. Zugedeckt für eine Stunde gehen lassen. Teig nochmals eindrücken und erneut eine Stunde gehen lassen.

Etwas Teig zum verzieren beiseitelegen. Teig in 4 gleiche Portionen teilen und in vier ca. 12 cm lange Würstchen rollen. Mit den Fingerkuppen die Unterteilung von Kopf und Körper in den Teig drücken. Mit einem Messer Beine und Arme einschneiden und etwas zur Seite legen. Die kleinen „Teig-Männer“ mit dem restlichen Teig, den Nüssen und Nektarinen verzieren. Alles gut andrücken, damit es auch beim backen noch hält. Ofen auf  200°C vorheizen. Die Bänzli mit Eigelb bestreichen und an einem kühlen Ort nochmals 20 minuten gehen lassen. Backen 20 bis 25 Minuten, untere Ofenhälfte. Auskühlen lassen und möglichst frisch geniessen.

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