Mein Käse-Fondue
Bestimmt fragt Ihr euch, was ein Fondue-Rezept mit Weihnachten zu tun hat. Lange habe ich mir überlegt, was ich zu Weihnachten ins Netz stellen sollte, denn wohl jede Familie hat ihre Traditions- und Lieblingsgerichte und so sollte es auch sein. Obwohl auch wir am Heiligabend kein Fondue essen, passt es doch hervorragend in die Winter- und Weihnachtszeit, denn dieses Essen steht für Einfachheit, Gemütlichkeit und gemeinsames Geniessen. Alleine schmeckt mir ein Fondue nicht und es ist ein Essen, welches auch die Köchin oder der Koch des Hauses ganz entspannt mitgeniessen kann – was will man mehr während der Fest Tage: Ein Gericht, welches Herz und Seele erwärmt! Ich wünsche eine zauberhafte Weihnachtszeit und hoffentlich begleitet Ihr mich auch wieder auf meiner kulinarischen Reise durchs 2013!
400 g Gruyère rezent (am besten höhlengereift), gerieben
200 g Luzerner- oder Thurgauer- Rahmkäse, gerieben
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
4,5 dl Weisswein, fruchtig aber nicht süsslich
Muskatnuss, gerieben
1 EL Maizena (Maisstärke)
1 Gläschen Kirsch
1 Prise Natron
600 g Halbweissbrot oder Baguette, in Würfel geschnitten
Den Käse reiben und das Brot in mundgerechte Würfel schneiden. Den Wein zusammen mit dem Knoblauch und etwas Muskat in einem Caquelon oder einem Gusseisentopf langsam erwärmen, den Käse zugeben und unter Rühren langsam schmelzen und zum Kochen bringen. (Dauert ca. 5 min.). Die Maisstärke und den Kirsch vermischen und danach in die Käsemasse einfliessen lassen, weiterrühren bis sich das Fondue gebunden hat. Den Spirituskocher (Rechaud) oder den Plattenwärmer anheizen und kurz vor dem Servieren, alle Gäste an den Tisch bitten, das Fondue mit dem Natron leicht aufschäumen und in der gemütlichen Runde geniessen.
Hinweis: Das Natron macht das Fondue nicht nur herrlich luftig, es macht das Fondue auch viel besser verdaulich! Falls Kinder mitessen, Maizena Express direkt ins Fondue einrühren und den Kirsch weglassen!